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Der Gemischte Chor Schwyz

Der Gemischte Chor Schwyz (GCSZ), der etwas andere Chor, ist ein Laienchor in dem auch der gesellschaftliche Aspekt nicht zu kurz kommt. Die Chorleitung versteht es hervorragend, die Freude am Gesang zu fördern, aber gleichzeitig an Niveau und Können des Chores zu arbeiten und die Mitglieder zu motivieren, auch mal unkonventionelle Wege abseits des üblichen Konzertbetriebes zu gehen. Für manches Chormitglied mag der Kontakt mit gleichaltrigen oder Sängerinnen und Sängern anderen Alters die Attraktivität des Chores ausmachen. Aber das wichtigste ist und bleibt der Spass am Singen. Und, wenn man den Experten glauben kann, fördert Singen sogar Gesundheit und Intelligenz.

«Unterwegs im (Ch)orient-Express»

Wir feiern 25 Jahre Gemischter Chor Schwyz mit einem Jubiläumskonzert unter dem Motto «Unterwegs im (Ch)orient-Express». Diese gesangliche und musikalische Zugreise findet am 17. und 18. Juni 2016 im MythenForum Schwyz statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Engagiert und kompetent: Dirigentin Barbara Suter-Kraft

Barbara Suter-Kraft leitet den GCSZ seit Herbst 2013. Im Interview verrät sie, welche Bedeutung der Humor in der Arbeit mit dem GCSZ hat:

Was hat dich an der Herausforderung gereizt, den GCSZ zu leiten?
Die Art des Chores, also ein gemischter weltlicher Chor, dessen Klang und die aufgestellten Sängerinnen und Sänger.

Wie war dein beruflicher Werdegang?
Zunächst Ausbildung zur Primarlehrerin am Theresianum Ingenbohl, anschliessend Musikstudium an der Musikhochschule Luzern in Schulmusik 1+2 (Schwerpunkt Klavier, Chorleitung) und Klavier (Lehrdiplom); auch habe ich eine Intensivweiterbildung im Sologesang absolviert.

Was muss man vor allem können, wenn man einen Laien-Chor dirigiert?
Eigentlich dasselbe wie bei einem Profichor:  Neben einer soliden musikalischen Grundausbildung braucht es Kenntnisse in Stimmbildung, Stilkunde, eine akzeptable Dirigiertechnik, ein vielseitig musikalisches Vorstellungsvermögen und, von Vorteil, gute Klavierkenntnisse.
Das Wichtigste ist aber, dass man die singfreudigen Hobby-Sängerinen und -Sänger immer wieder aufs Neue begeistern und motivieren kann. Dies geschieht im Unterschied zu Profis, indem man die Mitglieder nicht mit lauter Fachausdrücken überrumpelt, sondern gezielt in einer bildhaften Sprache erklärt, in einem angepassten Tempo arbeitet und die Chorliteratur sorgfältig auswählt. Dass trotz konzentrierter und zielgerichteter Arbeit die natürliche Singfreude nicht verloren geht, ist eine gewisse Gelassenheit und eine grosse Portion Humor hilfreich!

Was ist das Repertoire des GCSZ? In welche Richtung willst du gehen?
Das Repertoire des Chores ist erstaunlich breit gefächert. Im Notenarchiv findet man vom Volkslieder, klassische Werke, Kirchenmusik oder moderne Unterhaltungsmusik. Schwerpunkte wurden in den vergangenen Jahren sicher in der weltlichen Musik gesetzt. Ist ja klar: Der GCSZ ist weder Kirchenchor noch grosser Oratorienchor.
Meine «Richtung» gibt es in diesem Sinne nicht. Da ich mich in verschiedenen musikalischen Sparten zu Hause fühle, möchte ich diese auch mit dem Chor ausprobieren. Manchmal entstehen Ideen ganz spontan und unverhofft,  oder man wird durch irgendwas oder irgendwen inspiriert. Darum liegt es mir fern, mich in eine bestimmte Richtung festzulegen. Auch bin ich für Ideen aus dem Chor immer sehr offen und dankbar.

Der Gemischte Chor Schwyz mit ihrem Programm «Alte Scheiben»

GCSZ – das Wichtigste in Kürze:

1991: Gründungsversammlung am 25. Januar

2013: Barbara Suter-Kraft übernimmt die Leitung

2014: Prädikat «Vorzüglich» am Fest der Musik in Küssnacht

Konzert-Highlights

2013: Missa Katharina und Christmas Fantasy

2014: Maseltov

2015: Alte Scheiben

2015: Cantars

2016: Unterwegs in (Ch)orient-Express (16./17. Juni MythenForum Schwyz)

 

Der GSCZ probt am Dienstagabend von 20 bis 21.45 Uhr im Schulhaus Rubiswil, Ibach.

Weitere Informationen unter www.gemischterchorschwyz.ch