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Die Männerchöre der beiden Nachbargemeinden Buochs und Ennetbürgen vereinigten sich vor 20 Jahren zum „Seebuchtchor“. Deshalb lud der Chor am 22./23. Juni die Bevölkerung in den Gemeindesaal in Ennetbürgen zum Jubiläumskonzert ein. Trotz Fussball-WM und weiteren Sommerfestivitäten durften die Sänger an beiden Abenden vor ausverkauftem Saal ein dankbares Publikum mit Liedern und Potpourris aus der Operettenwelt verzaubern.

 

Anlehnend an den Konzerflyer führte Alois Bissig als Oberkellner durch das abwechslungsreiche Programm. Auf seinem „Servierbrett“ reichte er dem Publikum die sängerischen „Drinks“ des Chors dar. Abwechslung boten professionelle Solisten, die im Wechselspiel mit dem Chor auftraten. Virtuos begleiteten die Musiker Georg Commerell am Klavier und Daniel Frankenberg mit der Violine den Chor. Gemeinsam mit den Sängern oder solo traten die Sopranistin Aurelia Würsch und der Tenor Armin Würsch auf. Berührende Momente erlebte das Publikum, als Daniel Frankenberg das „Liebesleid“ von Fritz Kreisler spielte oder der Tenor Armin Würsch zusammen mit dem Chor das traurig schöne „Wolgalied“ aus Franz Lehars „Der Zarewitsch“ sang. Erfrischend wirkte die „Christel von der Post“ von Carl Zeller, dargeboten mit viel schauspielerischem Flair von Aurelia Würsch.

 

Mit dem Jubiläumskonzert nahm der Chor Abschied von der verdienten Chorleiterin Ruth Würsch. Präsident Markus Ulrich ehrte sie am Ende des Konzerts und bedankte sich im Namen der Sänger mit Blumen für ihre 15-jährige kompetente Chorleitung. „Ja das Studium der Weiber ist schwer, nimmt uns Männer verteufelt her“, so sang der Chor im Laufe des Abends. Trotzdem oder gerade deshalb übergibt der Seebuchtchor nach der Sommerpause den Dirigentenstab an Narmina Dzhavagiryan weiter. Mit ihr wird der Chor weiterhin den Gesang an den wöchentlichen Proben pflegen, um weltliche und kirchliche Anlässe zu bereichern.

Bild: zVg